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Der Geschäftsführer der RTT Steinert GmbH Bert Handschick überreichte am 10.01.19 im Rahmen der Veranstaltung „Wirtschaft trifft Wissenschaft“ eine moderne Sortieranlage zur Nutzung im gemeinsamen Forschschungsschwerpunkt „Recycling von NFK-Produkten und -Werkstoffen “ im Rahmen von LaNDER³. Ab 23. Januar wurde mit dem Aufbau des Versuchstandes begonnen, welcher nun seit April genutzt werden kann.

Nahinfrarotspektroskopie und hyperspectral Imaging bilden die Grundlagen verschiedene Kunststoffe anhand ihrer Spektren zu unterscheiden. Die Anlage ermöglicht den Forschern sowohl einen Kreislaufbetrieb als auch einen chargenweise Prozessführung zu realisieren. Eine repräsentative Probenahme sowie die Variation von Prozeßparameter gestattet den Forschern gemeinsam mit der Firma in Zukunft Antworten auf die Fragen „Sind naturfaserverstärtke Kunststoffe im Abfallstrom detektierbar?“ ; „Ist es möglich verschiedene Fasern zu erkennen?“ oder „Welchen Einfluss haben Oberflächenbeschichtungen auf das Sortierergebnis?“ zu suchen.

Das Forschungsinstitut iTN unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Schoenherr, welches sich u.a. mit der Verfahrensentwicklung im Bereich der mechanischen Aufbereitung beschäftigt, arbeitet seit vielen Jahren mit der Firma RTT Steinert GmbH im Rahmen studentischer Arbeiten und Forschungsprojekten zusammen. Das Institut freut sich, dass im Rahmen des Forschungsprojektes LaNDER³ nun ein neuer Meilenstein für die gemeinsame Zukunft der Recyclingwirtschaft am Standort Zittau gelegt wurde.